Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar
(Antoine de Saint-Exupéry aus "Der kleine Prinz")
Tja meine Lieben, ich denke, es ist nun an der Zeit hier ein bissel Butter bei die Fische zu tun. Ich bin ich, ich bin Mensch, ich bin Mann, ich bin queer und bi und ich bin ein "Geschlechterklischeewarrior". Jawoll, ich stehe auf beide, propagiere die bunte Vielfalt des Lebens und kämpfe gegen stereotype Geschlechterrollen an. Ich habe es geschafft, mich als Mann zu emanzipieren und mich von den Geschlechterklischees zu lösen. Ich wage sogar zu behaupten, daß ich mehr "manns genug" bin als die meisten meiner Geschlechtsgenossen, da ich zu meinem "femininen" Anteil in mir drin stehe. Deswegen bin ich aber noch lange keine Tunte, kein "Schwuchtel", keine Frau und habe auch nicht die Absicht, das "geschlechtliche Ufer" zu wechseln! Ich möchte hier folgenden Abschnitt von der Seite http://www2.hu-berlin.de/sexology/ATLAS_DE/html/die_sozialen_rollen_von_mann_u.html zitieren, der den Nagel auf den Kopf trifft und es genau auf den Punkt bringt:
Zitat:
In jeder Gesellschaft werden die offensichtlichen biologischen Unterschiede zwischen Männern und Frauen dazu benutzt, ihnen unterschiedliche soziale Rollen zuzuweisen, durch die ihre Einstellungen und ihr Verhalten geformt werden. Das bedeutet, keine Gesellschaft gibt sich mit den natürlichen Unterschieden zwischen den Geschlechtern zufrieden, sondern fügt noch eine zusätzliche, kulturell und sozial bestimmte Unterscheidung der Geschlechter hinzu. Die einfachen körperlichen Faktoren werden so immer mit komplexen psychischen Eigenschaften in Zusammenhang gebracht. Für einen Mann reicht es nicht aus, männlichen Geschlechts zu sein, er muss auch maskulin erscheinen. Eine Frau muss, außer weiblichen Geschlechts zu sein, sich auch feminin verhalten.
Ist der Unterschied zwischen Mann und Frau jedoch einmal in dieser Weise vertieft und akzentuiert, gilt er als weiterer Beweis der biologischen Unterschiede, die wiederum die Notwendigkeit unterschiedlicher sozialer Rollen unterstreichen. Mit anderen Worten: man benutzt die natürlichen Unterschiede, um soziale Unterschiede zu definieren. Diese werden dann zu natürlichen Geschlechtsunterschieden erklärt, die nun ihrerseits weiterer sozialer Geschlechtsunterschiede bedürfen usw. Offensichtlich dreht sich die Argumentation im Kreis, sie ist jedoch gesellschaftlich sehr wirksam, So erfreut sich beispielsweise in unserer Gesellschaft das männliche Geschlecht einer sozial dominanten Rolle. Jungen werden von Kindheit an dazu erzogen, eine maskuline Rolle anzunehmen, die es ihnen ermöglicht, diese Position zu erreichen und auszufüllen. Aus dem gleichen Grunde lernen Mädchen, eine untergeordnete feminine Rolle zu übernehmen. Die daraus entstehenden Unterschiede des männlichen und weiblichen „Charakters" werden dann als angeboren bezeichnet und dazu benutzt, die bestehenden Machtverhältnisse zu sichern. Nur wer diese Verhältnisse akzeptiert, gilt als normal und kann erfolgreich sein. Die männliche soziale Rolle begünstigt maskuline Männer und die weibliche soziale Rolle bietet ihre relativen Vorteile nur femininen Frauen. (Der aggressive Mann wird die erfolgreicheren Geschäfte betreiben; die hübsche und liebenswürdige Frau wird den reicheren Ehepartner finden.) Mit anderen Worten, maskuline und feminine Eigenschaften sind Merkmale von Geschlechtsrollen, die als Reaktion auf soziale Diskriminierung entwickelt werden. Wenn sie einmal entwickelt sind, rechtfertigen und fixieren sie diese Diskriminierung. Die maskulinen und femininen Geschlechtsrollen bestärken einander gegenseitig und verewigen dadurch die ihnen zugrunde liegende Ungleichheit.
Natürlich können diese psychischen Mechanismen nur funktionieren, solange das Verhalten von Männern und Frauen nicht gegen die allgemein anerkannten Grenzen verstößt. Daher versucht jede Gesellschaft, solche Verstöße zu verhindern, indem sie die sozial definierten Geschlechtsrollen als „natürlich", ewig und unabänderlich bezeichnet. Jeder, der sich weigert sie anzuerkennen, wird als Abweichender verurteilt, der nicht nur gegen die Gesellschaft, sondern auch gegen die „Natur" selbst verstößt. Ein historisches Beispiel solchen Abweichens ist der Fall von Jeanne D'Arc, die als junges Mädchen nicht nur die französische Armee zum Sieg über die Engländer führte, sondern auch Männerkleider trug. In ihrem späteren Gerichtsverfahren beschuldigte man sie auch sofort, damit gegen die Natur gesündigt zu haben.
Die Menschen haben sich natürlich jahrhundertelang gefragt, weshalb diese angeblich „natürlichen" Rollen einer so energischen sozialen Durchsetzung bedurften. Wenn sie wirklich so natürlich waren, so hätten sie doch „von Natur aus" Männern und Frauen einfach zufallen müssen. Es ist jedoch bemerkenswert, dass die Verfechter dieser sogenannten natürlichen Ungleichheit der Geschlechter über nichts mehr aufgebracht waren, als der „Natur" ihren Lauf zu lassen. Wenn ihre Argumente jedoch wirklich zuträfen, hätte keine Notwendigkeit bestanden, den Frauen gleichberechtigte Chancen zu versagen, da sie ja unfähig gewesen wären, sich mit den Männern zu messen. Wenn Frauen von „Natur" wirklich schwächer wären, hätten die Männer nichts zu fürchten. Die Tatsache, dass viele Männer die weibliche Gleichberechtigung fürchten, lässt deshalb berechtigte Zweifel an der Stichhaltigkeit solcher Behauptungen zu.
[...]
Männer und Frauen, die das Gefühl haben, nicht in das Klischee maskuliner oder femininer Rollen zu passen, sie ablehnen oder als einengend empfinden, geraten leicht auch über ihr biologisches Geschlecht in Unsicherheit. Sie könnten sich dann wünschen, einen anderen Körper zu haben, der es ihnen ermöglicht, eine ihnen eher gemäße Rolle zu spielen. Oder ein anderes Beispiel: Da Männer im Glauben erzogen werden, Frauen seien sozial und sexuell passiv, verwirrt es sie unter Umständen erheblich, auf eine Frau zu treffen, die aktiv ist und zum Beispiel beim Geschlechtsverkehr die Initiative ergreift. Angesichts so „unfemininen" Verhaltens kann ein Mann dann versucht sein, die Weiblichkeit einer Frau anzuzweifeln. Wenn diese Zweifel angesichts offensichtlicher Beweise nicht aufrechterhalten werden können, beginnt er möglicherweise, an seiner Männlichkeit zu zweifeln, und es kommt so zu sexuellen Störungen. Umgekehrt wird möglicherweise ein hübscher, sanfter und zurückhaltender junger Mann ausgelacht und als „pervers" oder „schwul" hingestellt. „Richtige Frauen" werden ihn nicht als „richtigen Mann" betrachten und daher als Sexualpartner ablehnen.
Die Verwirrung geht aber noch weiter. Die Meinung, dass es in jeder sexuellen Beziehung einen aktiven Partner (den Mann) und einen passiven (die Frau) geben muss, wird so beharrlich verteidigt, dass sie nicht nur viele heterosexuelle Beziehungen zerstört, sondern auch das Verhalten bestimmter Homosexueller beeinflusst, die sich gezwungen fühlen, sich nach solchen Klischees zu verhalten. Damit unterstützen sie die merkwürdige Auffassung, dass es selbst bei Beziehungen zwischen zwei Menschen gleichen Geschlechts immer einen geben muss, der den „Mann" spielt, und einen anderen, der die Rolle der „Frau" übernimmt. Allgemein herrscht bei uns die Meinung, dass es selbst bei einem (männlichen oder weiblichen) homosexuellen Paar einen aktiven, maskulinen und einen passiven, femininen Partner gibt. Wer diese Auffassung teilt, kann natürlich kaum ein Phänomen wie die berühmte homosexuelle Elitetruppe im Griechenland der Antike erklären, die ausschließlich aus männlichen Freundespaaren bestand.
All diese Ansichten beruhen auf falschen Schlussfolgerungen, die aufgrund falscher Voraussetzungen gezogen wurden. Falsch ist die Voraussetzung, eine Frau sei von Natur aus passiv, während ein Mann von Natur aus aktiv sei. Sie führt zur falschen Schlussfolgerung, dass jede passive Person eine feminine Rolle spielt und jede aktive eine maskuline. In Wirklichkeit muss jedoch weder die sexuelle noch die soziale Rolle in dieser Weise festgelegt sein, ist doch in einigen menschlichen Gesellschaftsformen die Rollenverteilung von Mann und Frau gerade umgekehrt. Das bedeutet zusammengefasst: an unseren sexuellen Klischees ist nichts „natürlich" oder endgültig. Eine umfassende Gleichberechtigung zwischen den Menschen kann aus diesem Grunde nicht eher erreicht werden, als bis beiden Geschlechtern deutlich geworden ist, dass jeder sich aktiv und passiv verhalten darf und dass selbst zwei „aktive" oder zwei „passive" Partner eine beglückende Beziehung haben können.
Das soll nicht heißen, dass in einer idealen Zukunft alle Unterschiede zwischen den Menschen verschwinden werden. Sie werden sich, sobald die alten Klischees abgelegt worden sind, vor allem auch zwischen Menschen gleichen Geschlechts eher vertiefen. Wenn die Voraussetzungen sozialer Gleichberechtigung geschaffen sind, wird es weiterhin jedem einzelnen freistehen, in seiner Geschlechtsrolle Erfüllung zu finden. Denn eigentlich erübrigt sich der Hinweis, dass die unterschiedlichen Geschlechtsrollen an sich kein Problem darstellen. Sie können für unser Leben sehr bereichernd sein, solange wir uns bewusst sind, dass „unterschiedlich" oder „anders" beim Menschen nicht gleichbedeutend mit über- oder untergeordnet ist. Mit anderen Worten: wer für die Gleichberechtigung von Mann und Frau kämpft, bemüht sich damit nicht um triste Gleichmacherei, sondern um ein soziales Klima, indem sich Vielfalt ohne Herrschaft und Ausbeutung entwickeln kann. - Zitatende
Das komplette Inhaltsverzeichnis dieser Enzyklopädie für Sexualwissenschaft findet sich hier:
http://www2.hu-berlin.de/sexology/ATLAS_DE/html/inhalt.html
Zum Abschluß eine ernst gemeinte Frage von mir: Hat denn Authentizität in dieser Gesellschaft tatsächlich soviel an Wert verloren, daß man sich nur noch an oberflächlichen Dingen orientiert und selbstverständlich in Kauf nimmt, daß das eigene Glücklich-sein dadurch auf der Strecke bleibt, sich selber untreu wird, nur damit andere einen in eine Schublade stecken können, man in "deren Kram" passt?
Ich werde auch weiterhin für mich einstehen und für meine Rechte kämpfen und mich auch weiterhin nicht in eine Schublade stecken lassen. Ich habe keine Lust mehr auf Neider, die versuchen, mir das Glücklich-sein zu vermiesen, nur weil sie mit ihrem eigenen Leben nicht zurechtkommen.
An dieser Stelle möchte ich eine Predigt einfügen, die ich hier (http://www.predigtn.de/882.htm) gefunden habe und die mich sofort berührt hat, obwohl ich nicht wirklich religiös bin.
Zitat:
„Ein Mensch sieht, was vor Augen ist; Gott aber sieht das Herz an.“ (1. Samuel 16,7)
Die Nuss in meiner Hand
Eine Nuss. Was hat sie an sich? Man weiß nicht, was sich hinter der Schale verbirgt. Auch Schütteln hilft nicht viel weiter.
Es kann eine "taube Nuss" sein oder eine "hohle Nuss". Es kann aber auch eine wohlschmeckende sein. "Taube Nuss". So reden wir auch manchmal von Menschen, wenn wir den Verdacht haben, dass der äußere Eindruck täuscht.
Hart ist die Schale der Nuss. Doch auch die harte Schale sagt noch lange nichts über den Kern. Das Sprichwort sagt: Die Schale kann sehr hart, aber dennoch der Kern überraschend weich sein. Da denken wir an solche Menschen mit harter Schale und weichem Kern. Menschen, die nach außen hin sehr hart, rauh, auch unsensibel auftreten, sind im Kern ihrer Person vielleicht durch aus empfindsam und liebevoll.
Den Kern sieht man nicht
Was sich hinter der Schale verbirgt, kann man bei einer Nuss erst entdecken, wenn man sie knackt, wenn man sie aufbricht. Was sich hinter der Fassade eines Menschen verbirgt, merkt man erst, wenn man hinter die Fassade, hinter die Kulissen schaut. Erst, wenn man sich näher mit einem Menschen beschäftigt; erst, wenn man nicht nur mit den Augen, sondern auch mit dem Herzen hinschaut; erst, wenn er sich einem öffnet, dann entdeckt man auf einmal ganz Überraschendes an ihm, womit man vielleicht nie gerechnet hätte.
Das gilt positiv, aber oft auch negativ: Man kann auch enttäuscht werden, wenn man jemand wirklich kennen lernt. So ähnlich wie bei vielen Supermarkt-Äpfeln heutzutage: von blendendem Aussehen, mit glatter Schale, ohne Unreinheit, ohne das geringste Fleckchen. Und dann beim Hineinbeißen: geschmack-los, leer, nichtssagend ...
Die Jahreslosung 2003
Warum habe ich die Nuss mitgebracht? Es ist die Losung für dieses Neue Jahr 2003, die mich angeregt hat. Folgendes Wort aus dem 1. Buch Samuel: "Ein Mensch sieht, was vor Augen ist; der Herr aber sieht das Herz an." (1. Sam 16,7)
Der Kleinste kommt zum Zug
Wie war das damals gemeint? Der Prophet Samuel kommt zu Isai, dem Vater des späteren König David. (Vom Stamm Isai haben wir in den weihnachtlichen Texten ja erst gehört.) Samuel kommt mit einem Auftrag: Gott will ihm unter den Söhnen des Isai den künftigen König zeigen, den er sich im Stillen ausgesucht hat. Und Isai lässt ganz stolz seine sieben Söhne wie die Orgelpfeifen vor dem Propheten antreten. Vor dem ersten groß Gewachsenen und Schönen bleibt Samuel stehen und meint spontan, beim Richtigen zu sein. Und dann die innere Stimme Gottes: 7 Aber der HERR sprach zu Samuel: Sieh nicht an sein Aussehen und seinen hohen Wuchs; ich habe ihn verworfen. Denn nicht sieht der HERR auf das, worauf ein Mensch sieht. Ein Mensch sieht, was vor Augen ist; der HERR aber sieht das Herz an. Und so geht es Samuel mit allen sieben, bis er dann am Ende fragt, ob Isai nicht doch noch einen Sohn habe. Ja, der jüngste, David, der sei auf dem Feld bei den Schafen. Aber wie kann sich Gott den Kleinsten und Jüngsten aussuchen in einer Gesellschaft, wo Stärke zählt?
Gottes Kriterien
Wir beurteilen Menschen nach ganz bestimmten Kriterien: Die einen schauen zuerst ins Gesicht, die anderen auf den Po oder noch anderswo hin; andere auf den Klang der Stimme, auf den Händedruck und was auch immer. Gott, so hören wir, hat ganz andere Kriterien. Er bleibt nicht am Äußeren hängen. Er blickt tiefer. So liest man im Alten Testament öfter: Der Herr erforscht Nieren und Herzen. Da, so meinte man damals, liegen die entscheidenden Beweggründe und Antriebe. Da liegt der Kern der Person.
Gott blickt durch
"Ein Mensch sieht, was vor Augen ist; der Herr aber sieht das Herz an." Das ist erst einmal ein tröstliches Wort: Vor Gott brauche ich mich nicht zu verstecken. Bei ihm muss ich nicht versuchen, mich ins rechte Licht zu setzen. Mögen andere mich verkennen und missverstehen – er nicht. Mögen andere ein ganz falsches Bild von mir haben – sein Blick ist gerecht.
Und was nun, wenn Gott, der tiefer blickt, hinter unserer äußeren Schale auch das ganz Dunkle entdeckt, das wir erfolgreich vor anderen, ja manchmal vor uns selbst verstecken? Da tröstet mich die Fortsetzung der Davidsgeschichte: Gott wird ja später im Herzen des von ihm geliebten und erwählten Königs auch das Dunkle entdecken. Seinen Ehebruch mit Bathseba, der noch dazu nur möglich war, weil er den Ehemann vorher hat aus dem Weg schaffen lassen. Er sagt es ihm durch den Propheten auf den Kopf hin zu. Schuld bleibt Schuld, und wenn es sich um den König handelt. Doch Gott nimmt die Bitte um Vergebung an. Das Urteil, das sich David selbst schon gesprochen hat, vollzieht er nicht.
Man sieht nur mit dem Herzen gut
Und etwas anderes tröstet mich: Mit dem Wortlaut aus der Übersetzung Martin Luthers ist dieser Vers noch nicht ganz erfasst. Im Hebräischen steckt auch: Wir sehen als Menschen mit den Augen. Gott aber schaut mit dem Herzen hin. Das kennen wir von dem Schriftsteller Saint-Exupéry und seinem kleinen Prinzen: "Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar."
"Ein Mensch sieht, was vor Augen ist; der Herr aber sieht das Herz an." Nicht mit kalten, berechnenden Augen, sondern mit einem warmen, liebenden Herzen schaut uns Gott an. Daraus erwächst uns hoffentlich auch in diesem neuen Jahr die Kraft und der Mut, andere Menschen so anzuschauen. Vergessen wir bei den Begegnungen dieses Jahres die Nuss nicht: Der erste Eindruck, den wir bei einem Menschen gewinnen, mag wichtig sein, aber entscheidend ist er nicht. Jeder Mensch ist es wert, dass wir genauer hinsehen und aufmerksamer hinhören. Denn so geht Gott auch mit uns um. Gott sei Dank! "Ein Mensch sieht, was vor Augen ist; der Herr aber sieht das Herz an." Amen - Zitatende
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